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SUDAN
Aus Nr. 01/02 - 2005

Sudan zwischen Krieg und Frieden


Nachdem der Norden und der Süden des Landes mehr als zwanzig Jahre durch einen Krieg geteilt waren, konnte nun endlich ein Friedensabkommen unterzeichnet werden. Ein wichtiger Schritt, der von dem in Darfur entbrannten Konflikt in Gefahr gebracht werden könnte.


von Davide Malacaria


Hier und S. 26, Tschad, ein Lager mit Flüchtlingen aus Darfur

Hier und S. 26, Tschad, ein Lager mit Flüchtlingen aus Darfur

Ein langer Konflikt neigt sich seinem Ende zu, ein neuer entbrennt: für den Sudan sind es Monate von äußerster Wichtigkeit; Monate, in denen sich dem größten afrikanischen Staat, in dem seit nunmehr 20 Jahren ein Bürgerkrieg zwischen Nord und Süd tobt, vielleicht die Gelegenheit bietet, den Frieden wiederzufinden – oder noch tiefer im Sumpf der Barbarei zu versinken.
Am 9. Januar haben in Nairobi, Kenia, die Leaders der Rebellen der SPLA (sudanesische Volksbefreiungsarmee), John Garang, und der Vizeminister von Khartum, Ali Osman Taha, ein Abkommen unterzeichnet, das einem Konflikt ein Ende setzt, der – von 1983 bis heute – ca. 2 Millionen Tote und 4 Millionen 600 Tausend Flüchtlinge bedeutet hat. Ein Abkommen, das die internationale Gemeinschaft schon lange anstrebte, besonders die UNO und die Afrikanische Union, die jahrelang Druck ausübten und die beteiligten Parteien nun gezwungen haben, sich an einen Tisch zu setzen, um einen Kompromiß zu suchen. In den Abkommen von Nairobi wird die Teilung des Sudan in zwei verschiedene geopolitische Gebiete sanktioniert, Nord und Süd, die zwar zwei verschiedene Regierungen, zwei verschiedene Armeen haben, aber doch Teil ein- und derselben Nation bleiben werden. Und das für einen Übergangszeitraum von sechs Jahren, nach deren Ablauf der Sudan entscheiden muß, ob er sich vom Norden loslösen will oder nicht. Aber der eigentliche Zankapfel ist die royalty auf die Gewinne, die der an Erdöl so reiche Boden im Süden des Landes abwirft, und die zu 50% zwischen Nord und Süd geteilt wurden. Ein Hoffnungsschimmer, von dem man sich jedoch nicht zu Illusionen hinreißen lassen darf. Der Frieden muß im Land erst noch Fuß fassen, und zwar sowohl, weil das Abkommen den in Afrika ausgesprochen prekären geopolitischen Gleichgewichten standhalten muß, als auch, weil im Westen des Landes, in der Zone Darfur, ein Konflikt entbrannt ist, der zwar noch nicht so lange tobt wie der zwischen Nord und Süd, aber nicht weniger blutig ist und für Spannungen sorgt, die den in Nairobi erreichten Kompromiß noch prekärer erscheinen lassen. Eine unsichere Situation, die niemandem entgehen kann, der die Schrecken dieses Krieges mit eigenen Augen gesehen hat und diese Aussöhnung zwischen Nord und Süd mit mehr als gemischten Gefühlen betrachtet.
„Verhandlungen zwischen Nord und Süd hat es schon öfter gegeben, auch Abkommen wurden unterzeichnet..., aber dieses Mal scheint es anders zu sein,“ erklärt Pater Fernando Colombo, ein Comboni-Missionar, der schon seit 25 Jahren in Afrika lebt und seit drei Jahren als Weihbischof in der Diözese Rumbek tätig ist, im tiefen Süden des Landes: „Die Bevölkerung hat die Abkommen zwischen Nord und Süd mit großer Freude und großer Hoffnung begrüßt. Natürlich muß man nun sehen, ob sie auch eingehalten werden. Neu ist jedenfalls, daß die internationale Gemeinschaft ernstlich daran interessiert zu sein scheint, den Friedensprozess voranzutreiben: eine Neuheit, die hoffen macht und auch eine gewisse Garantie gibt.“ Auch Pater Renato Kizito Sesana sieht die Unterzeichnung des Friedensabkommens mit einer gewissen Erleichterung. Pater Kizito, ebenfalls Comboni-Missionar, kennt den Sudan wie seine Westentasche: jahrelang, als die Kriegswellen am höchsten schlugen, hat er sich hierher begeben, um auf die Bevölkerung Einfluß zu nehmen, was manchmal ein recht abenteuerliches Unterfangen war, da er sowohl bei der Regierung des Nordens als auch den Rebellen des Südens alles andere als gern gesehen war. Diese Reisen und die Begegnungen mit der sudanesischen Bevölkerung hat er in einem wunderschönen Buch beschrieben (siehe Kasten). Am Telefon macht er aus seiner Skepsis keinen Hehl: „Dieses Abkommen hat verschiedene Schattenseiten: es ist schwerfällig, wird von einer Reihe von Klauseln erschwert, die es verworren und schwer anwendbar machen. Und es ist auch nicht sehr plausibel, wie es die internationale Gemeinschaft schaffen will, darüber zu wachen, daß diese Klauseln auch eingehalten werden. Die ganze Struktur des Abkommens zeigt also im Grunde, daß der Frieden mehr von außen auferlegt als von denen gewollt wurde, die es unterzeichnet haben. Gewiß, man hat sich über die Religionsfreiheit abgestimmt, ein interner Demokratisierungsprozess ist jedoch nicht vorgesehen, weder im Norden noch im Süden. Wenn nämlich im Norden ein autoritäres Regime herrscht, so muß man auch sagen, daß John Garang im Süden jeden internen Dissens abgewürgt hat und die anderen, seinen Vorstellungen nicht entsprechenden Befreiungsbewegungen ins Abseits drängte.“ Kurzum: die Abkommen von Nairobi sind vielleicht eher ein Ausgangs- denn ein Zielpunkt, aber doch in jedem Fall ein Anfang. Ein guter Anfang.
Ein zwanzig lange Jahre dauernder Krieg
Ein von Analysten, internationalen Beobachtern und Massenmedien aufgestellter Gemeinplatz beschreibt den zwischen Norden und Süden des Sudan entbrannten Konflikt als einen Krieg zwischen dem arabischen, muslimischen Norden und dem animistischen, christlichen Süden. Eine Definition, die jedoch nicht der sehr viel komplexeren Realität entspricht. Pater Kizito erklärt: „Der Konflikt im Sudan war kein Religionskrieg: man muß nur daran denken, daß vor 22 Jahren, zu Beginn des Konflikts, die Befreiungsbewegungen des Südens marxistisch-leninistisch inspiriert waren. Die Dinge änderten sich dann gegen Mitte der Neunzigerjahre, als die amerikanische Rechte den Sudan „entdeckte“ und die Guerilla nur darauf wartete, die Gelegenheit zu nutzen und es tatsächlich schaffte, als christliche Bewegung durchzugehen und politische und wirtschaftliche Hilfen zu ergattern. Ein Irrtum, dem auch der ein oder andere Kirchenmann des Südens erlegen ist. In der allgemeinen Verwirrung hat man es manchmal versäumt, die Übergriffe der Guerilla auf die Bevölkerung des Südens aufzudecken, es aber vor allem ermöglicht, daß sich die Guerilla als christliche Bewegung ‚verkaufen‘ konnte. In einigen Dokumenten der SPLA wird sogar vorgeschlagen, die Kirche als ‚geistlichen Flügel‘ der Bewegung zu definieren... alles Dinge, die natürlich besser zu vermeiden waren. Gewiß, die religiösen Unterschiede waren Teil des Konflikts, von einem Religionskrieg zu sprechen, ist jedoch vollkommen irreführend. In Wahrheit war es ein Krieg für die Rechte der Völker des Südens.“
Oben, die Unterzeichnung der Friedensabkommen zwischen Nord- und Südsudan in Nairobi

Oben, die Unterzeichnung der Friedensabkommen zwischen Nord- und Südsudan in Nairobi

Auf der anderen Seite muß man nur daran denken, was sich auf den Nuba-Bergen zugetragen hat, um zu verstehen, daß es kein Religionskrieg war. Dort, wo die Zivilbevölkerung besonders unter den Unterdrückungsmaßnahmen seitens der Militärs zu leiden hatte, in einem Krieg, der Christen und Muslime auf eine Stufe stellte. Stefano Squarcina, beigeordneter Sekretär für die Beziehungen zur Dritten Welt, vor kurzem für die EU in den Sudan gereist, zeichnet ein sehr interessantes geopolitisches Profil: „In Wahrheit sind sich viele internationale Beobachter darüber einig, daß die Absicht besteht, die sudanesische Regierung unter Druck zu setzen. Natürlich kann man nicht leugnen, daß diese Regierung autoritär ist. Und genauso wenig kann man leugnen, daß der internationale Terrorismus im Sudan unterstützt wurde. Man muß nur an Osama Bin Laden denken, der jahrelang gerade hier Unterschlupf fand. Eine Situation, die man ganz einfach nicht ignorieren kann. Und wie schon im Irak, gibt es auch für den Sudan zwei Linien: eine diplomatische und eine harte. Oder, einfacher gesagt: die den Dialog befürwortende der Europäischen Union und die der US-Falken. In letzteren Kreisen scheint man sich mit dem Gedanken zu tragen, den derzeitigen Staat in drei homogenere, und somit besser kontrollierbare Gebiete aufzugliedern: den Norden, den Süden und den Osten. In dieser Optik ist auch das Wohlwollen zu sehen, mit dem gewisse amerikanische Kreise die Guerilla-Bewegung des Südens und des Ostens betrachten, wo es andere Befreiungsbewegungen gibt (wie ‚Free lion movement‘ und ‚Beja congress‘), besonders in den Staaten Kassala und Gedaref. Aber hier heißt es aufgepasst: den Sudan zu entstabilisieren, ist sehr gefährlich, könnte sich als Pulverfaß entpuppen. Und man darf einen Dialog mit dem sudanesischen Regime auch nicht von vornherein ausschließen, das, wie jedes Regime, eine Synthese verschiedener Realitäten ist – neben den ‚Harten‘ sind da immerhin auch noch vernünftige Personen, mit denen sich ein Dialog finden läßt.“ Und das hat sich in Nairobi ja auch bestätigt.
In Wahrheit könnte dieser auf den afrikanischen Staat ausgeübte Druck andere Ursachen haben. Der Sudan verfügt über reiche Erdölquellen, vor allem im Süden des Landes, dem Gebiet, auf dem sich Guerilla und Regierung so unerbittlich bekriegen. Das schwarze Gold hatten sich vor allem amerikanische Gesellschaften unter den Nagel gerissen. Seit ein paar Jahren, seit der Sudan zu einem der wichtigsten Erdölexporteure wurde, wird die sudanesische Produktion hauptsächlich von einem chinesisch-indonesischen Konsortium geleitet. „Viele meinen, daß sich hier ein Kräftemessen zwischen USA und China abzeichnen könnte,“ erklärt Squarcina. „Und das könnte in den kommenden Jahren immer akuter werden; die Unterstützung, die gewisse amerikanische Kreise den Befreiungsbewegungen zukommen lassen, könnte ein Versuch sein, die Wege des chinesischen Öls unter Kontrolle zu behalten.... Aber eines kann man jedenfalls mit Sicherheit sagen: die Guerilla des Südens hätte sich ohne internationale Unterstützung sicher keine zwanzig Jahre halten können.“

Nach dem Süden ist
Darfur an der Reihe
Doch alle geopolitischen Analysen einmal beiseite gelassen, gehören die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Armee und Guerilla im Süden des Landes im Moment der Vergangenheit an. Eine gute Nachricht für die arg mitgenommene Bevölkerung, die seit Jahren gezwungen war, Tag für Tag vor den Bombardierungen der Regierungstruppen und den Schikanen der Rebellen zu flüchten (ganz zu schweigen davon, daß die SPLA auch Kindersoldaten rekrutiert hat!). In Rumbek – so berichtet Pater Colombo – der zukünftigen Hauptstadt des Südens, ist allmählich wieder so etwas wie eine Wirtschaftsaktivität erkennbar. Und mit einer gewissen Ungeduld erwartet man die Rückkehr der Flüchtlinge, Millionen von Menschen, die der Krieg in ganz Afrika verstreut hat. Pater Colombo macht aus seiner Besorgnis keinen Hehl: viele von ihnen haben, wie er erklärt, jahrelang in Zonen gelebt, wo der Aids-Virus sehr verbreitet ist, was befürchten läßt, daß sich im Süden des Sudan bald ein wahrer Aids-Notstand abzeichnen könnte. In der Zwischenzeit stellt sich – so Colombo – das Problem, eine Führungsklasse, die gewohnt ist, sich mit Waffengewalt Gehör zu verschaffen, in eine politische Klasse im wahrsten Sinne des Wortes umzuformen. Und vor allem Unruhen zwischen den verschiedenen Faktionen des Südens zu vermeiden. Auch Msgr. Antonio Menegazzo, apostolischer Administrator von El Obeid, teilt diese Sorge: „Der Frieden wurde von den Führern geschlossen, in der Zivilbevölkerung sind aber immer noch Haß, Rachelust und Spaltungen spürbar. Wir befürchten, daß es zu Unruhen kommen könnte. Die Kirche bemüht sich jetzt, die Ruhe wiederherzustellen, zu versöhnen, aber die Gefahr der Unruhen besteht.“ Jetzt ist darüber hinaus auch der Moment, zu entscheiden, wer im Südsudan das Sagen haben soll. John Garang wird – so will es das Abkommen – in einem Jahr nach Khartum fliegen, um das Amt des Vizepräsidenten des Landes anzutreten. Viele befürchten, daß im Süden ein Streit um die Kontrolle der lokalen Regierung entbrennen könnte.

Aber die wahre Gefahr lauert im Westen. In Darfur, einer Region, die so groß ist wie Frankreich, an der Grenze zum Tschad, ist vor zwei Jahren ein blutiger Konflikt ausgebrochen, der sich Tag für Tag verheerender auswirkt und jeden Versuch, die Spannungen im Land beizulegen, zunichte gemacht hat. Hier setzen seit Jahren Räuberbanden, die sogenannten Janjaweed, der muslimischen lokalen Bevölkerung zu, was zu ständigen Auseinandersetzungen mit den Guerilleros der SLAM („Sudan liberation movement-army“; mit der SPLA zusammenhängende Befreiungsbewegungsarmee) führt, die der Regierung von Khartum vorwirft, die Janjaweed-Räuberhorden zu unterstützen. Ein Vorwurf, der von der Regierung stets zurückgewiesen wurde und ein Konflikt, der 2003 aufflackern konnte; dazu kam noch, daß sich der SLAM eine andere Rebellenbewegung anschloß, die JEM („Justice and equality movement“, Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit). Diese geht auf Hassan al Turabi zurück, den Ideologen des islamischen Fundamentalismus sudanesischer Prägung, ‚starker Mann‘ des Regimes, der schon seit Jahren mit den Behördenvertretern in Khartum im Clinch liegt – so sehr, daß man ihn der Verschwörung anklagte und verhaften ließ. Es ist schon eine merkwürdige Sache, dieser Konflikt in Darfur: da sind auf der einen Seite die Regierungskräfte, denen vorgeworfen wird, wahllos Dörfer zu bombardieren und blutrünstige Räuberhorden zu unterstützen, auf der anderen besteht eine eigenartige Allianz zwischen Rebellen, die an einen der Mentoren des islamischen Fundamentalismus gebunden sind und Guerillas, die von den US-Falken unterstützt werden... Und wer letzten Endes darunter zu leiden hat, ist die lokale Bevölkerung: bisher sind 70.000 Tote zu beklagen; fast 2 Millionen Menschen haben ihr Heim verloren. Man hatte gehofft, daß sich das Abkommen zwischen Nord und Süd auch auf Darfur auswirken würde. Selbst Colin Powell, der sich um diesen Frieden so sehr bemüht hat, hat die Regierung und die Leaders der SPLA bei der Unterzeichnung dieser Abkommen gedrängt, die Gewaltakte in der Region einzudämmen. Was jedoch bisher nicht geschehen ist. Im Gegenteil. So mancher fürchtet sogar, daß die Regierung in Khartum, wenn sie erst einmal das „Sorgenkind Süden“ los ist, den Druck auf den Westen verstärken wird. Eine Sorge, die Msgr. Menegazzo ganz besonders am Herzen liegt: Darfur gehört zu der riesigen Diözese, die ihm anvertraut wurde. In der ersten Dezemberhälfte war Msgr. Menegazzo drei Wochen lang in der von Unruhen geplagten Region, hat sich dort umgesehen. Sein Bericht ist haarsträubend: „Die Kommunikationskanäle können jederzeit zusammenbrechen, man läuft immer Gefahr, überfallen zu werden. Die Regierung verfolgt weiterhin eine harte Linie und trotz der Abkommen hinsichtlich einer Einstellung des Feuers gehen die Repressalien weiter. Die internationalen Organisationen sind nun aber wenigstens in der Lage, die Flüchtlingslager mit Hilfsgütern zu versorgen; die Lage dieser Menschen, die in 8er- oder 10er-Gruppen in Zelten zusammengepfercht leben müssen, ist bedenklich. Die Temperaturen sinken hier nachts unter die Nullgrenze. Ganz zu schweigen von den Flüchtlingen, die in Zonen leben, in die – auf Regierungsverbot – keine humanitären Hilfen gebracht werden dürfen... Wir, als Kirche, versuchen, auch diesen armen Menschen zu helfen, die von der schrecklichen Tragödie doppelt betroffen sind.“
Mit der Situation in Darfur ist derzeit die UNO befaßt. Anfang Januar wurden die Arbeiten einer Kommission abgeschlossen, die damit betraut ist, die Situation in der Region zu überwachen. Das Ergebnis ist ein Dokument, das die vielen Greueltaten beschreibt, die während des Konflikts begangen wurden. Eine Anklageschrift, die schon vor ihrer Veröffentlichung um die Welt ging. Der ein oder andere erwartete, die Kommission würde beweisen, daß in Darfur ein Völkermord im Gange war, begangen von der Regierung in Khartum; ein Vorwurf, der ein sofortiges Einschreiten gegen dieses Regime mit sich gebracht hätte. Aber soweit kam es nicht: die UNO-Gesandten haben die Verantwortlichen für die vielen erwiesenen Verbrechen ausgemacht, ohne jedoch die Regierung insgesamt anzuklagen. Das Dokument liegt nun den Vereinten Nationen vor, wo man andere Wege sucht, Druck auszuüben und einzuschreiten. In der Zwischenzeit geht das Sterben in Darfur weiter. Es bleibt zu hoffen, daß dieser Moment der Vernunft und des Realismus, der zu den Abkommen von Nairobi führte, letztendlich über die Gewalt der Waffen siegen wird.


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