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L'OSSERVATORE ROMANO
Aus Nr. 09 - 2007

Der neue Stellvertretende Chefredakteur des L'Osservatore Romano Carlo Di Cicco.

Erprobter Journalist und Wahlsalesianer



von Gianni Cardinale


Carlo Di Cicco.

Carlo Di Cicco.

Carlo Di Cicco, der neue Stellvertretende Chefredakteur des L'Osservatore Romano, ist seit Anfang der 1970-er Jahre als Journalist tätig. Geboren wurde er vor 63 Jahren in Valleluce, jenem geschichtsträchtigen Vorort von S. Elia Fiumerapido, Provinz Frosinone und Diözese der Territorialabtei Montecassino. Er war Wehrdienstverweigerer der letzten Wehrdienstverweigerer-Gruppe vor Straffreistellung der Wehrdienstverweigerung und dem Gesetz über den Zivildienst. Das war auch der Grund für die mehrmonatige Haftstrafe, die er in Forte Boccea absitzen musste. Fast 10 Jahre lang leitete er das Bulletin Pax Christi. Die damaligen Chefredakteure waren Luigi Bettazzi und Tonino Bello. Er war Chefredakteur bei der Presseagentur Asca, Verantwortlicher für die soziale und den Vatikan betreffende Information. Er hat für zahlreiche Tages-, Monatszeitungen und Fachzeitschriften gearbeitet. Er war verantwortlich für den journalistischen Teil von Vidimus Dominum, erste internationale on-line-Tageszeitung über das geweihte Leben. Der der Spiritualität Don Boscos nahe stehende Di Cicco hat auch eine der wichtigsten Rubriken des Bollettino der Salesianer herausgegeben mit dem Titel: „Il punto giovani“. Mit Asca hat er in Italien auch erste Erfahrungen in Sachen täglicher Information über Sozial- und Umweltpolitik sowie das Volontariat sammeln können. Der Ehemann und zweifache Vater ist auch Verfasser des Buches I guardiani dei sogni con il dito sul mouse. Educatori nell’era informatica (ein Buch im Interview-Stil über das Computerzeitalter mit dem damaligen Großrektor der Salesianer, Juan Edmundo Vecchi, Elledici, 1999, erhältlich auch in spanischer, portugiesischer und slowenischer Übersetzung) und Don Luigi Della Torre (Queriniana, 2007). Er hat auch an dem Wörterbuch La comunicazione: dizionario di scienze e tecniche mitgewirkt, herausgegeben von Lever, Rivoltella, Zanacchi (Eri- Elledici-Las, 2002). Besonderen Beifall fand sein Buch Ratzinger-Benedetto XVI e le conseguenze dell’amore (Memori, 2006).


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