Chronologie
12. März 1946 –
Brief des Oberrabbiners von Palästina, Isaac Herzog, an Papst Pius XII.
mit der Bitte um Unterstützung, damit die jüdischen Kinder, die während der
Nazi-Verfolgung in katholischen Familien und Institutionen untergebracht worden
waren, „ihrem Volk wieder zurückgegeben werden können.“
27. März 1946 – Das Heilige Offizium prüft die Frage in der Plenarversammlung vom 27. März und gibt seine „Meinung“ dazu ab. Diese, in ihrer Originalversion noch nicht bekanntgegebene Stellungnahme wird am Tag darauf dem Papst zur Kenntnis gebracht und von ihm approbiert.
August 1946 – Der Kardinal von Lyon, Pierre Gerlier, und der Bischofskoadjutor von Cambrai, Émile-Maurice Guerry, schreiben dem apostolischen Nuntius in Paris, Angelo Roncalli, daß Persönlichkeiten der jüdischen Welt wegen der „delikaten Frage der jüdischen Kinder“ an sie herangetreten wären. Sie bringen ihre Meinung hierzu zum Ausdruck und zeigen sich im allgemeinen geneigt, die Forderungen von jüdischer Seite zu erfüllen.
5. September 1946 – Im Vatikan geht der Brief ein, in dem Nuntius Roncalli den Hl. Stuhl um präzise Instruktionen dahingehend bittet, wie auf die Forderung der Rückgabe der jüdischen Kinder zu reagieren sei, die die Rabbiner auch an ihn gerichtet haben.
28. September 1946 – Msgr. Domenico Tardini vom vatikanischen Staatssekretariat schickt der Nuntiatur in Paris die Depesche mit den Instruktionen zu diesem Fall, laut der vom Heiligen Offizium am 27. März abgegebenen „Meinung“.
23. Oktober 1946 – Die Nuntiatur in Paris verfaßt eine Note auf Französisch, die – in nicht wortwörtlicher Form – die Instruktionen wiedergibt, die in der von Tardini geschickten Depesche enthalten sind.
27. März 1946 – Das Heilige Offizium prüft die Frage in der Plenarversammlung vom 27. März und gibt seine „Meinung“ dazu ab. Diese, in ihrer Originalversion noch nicht bekanntgegebene Stellungnahme wird am Tag darauf dem Papst zur Kenntnis gebracht und von ihm approbiert.
August 1946 – Der Kardinal von Lyon, Pierre Gerlier, und der Bischofskoadjutor von Cambrai, Émile-Maurice Guerry, schreiben dem apostolischen Nuntius in Paris, Angelo Roncalli, daß Persönlichkeiten der jüdischen Welt wegen der „delikaten Frage der jüdischen Kinder“ an sie herangetreten wären. Sie bringen ihre Meinung hierzu zum Ausdruck und zeigen sich im allgemeinen geneigt, die Forderungen von jüdischer Seite zu erfüllen.
5. September 1946 – Im Vatikan geht der Brief ein, in dem Nuntius Roncalli den Hl. Stuhl um präzise Instruktionen dahingehend bittet, wie auf die Forderung der Rückgabe der jüdischen Kinder zu reagieren sei, die die Rabbiner auch an ihn gerichtet haben.
28. September 1946 – Msgr. Domenico Tardini vom vatikanischen Staatssekretariat schickt der Nuntiatur in Paris die Depesche mit den Instruktionen zu diesem Fall, laut der vom Heiligen Offizium am 27. März abgegebenen „Meinung“.
23. Oktober 1946 – Die Nuntiatur in Paris verfaßt eine Note auf Französisch, die – in nicht wortwörtlicher Form – die Instruktionen wiedergibt, die in der von Tardini geschickten Depesche enthalten sind.