Rubriken
Aus Nr.06/07 - 2006


Leserbriefe


Wer betet, wird gerettet: 
ein Leitfaden zum besseren Beichten.

Wer betet, wird gerettet: ein Leitfaden zum besseren Beichten.

WER BETET, WIRD GERETTET

Eine Inspiration Gottes

Caltagirone, 31. Mai 2006

Sehr verehrter Herr Senator,
daß Sie Wer betet, wird gerettet veröffentlicht haben, war eine Inspiration Gottes. Vor kurzem habe ich es hundert Personen geschenkt, will es noch weiteren hundert schenken. Der liebe Gott segne Sie für das Gute, das Sie tun!

Priester Francesco Sinatra,
Caltagirone (Ct)


30Tage: Die UniversitÄten RATZINGERS

Eine Präzisierung des orthodoxen Erzbischofs von Redfern

Redfern, 2. Juni, 2006

Sehr geehrter Herr Andreotti,
ich bin Stylianos Harkianakis, Erzbischof von Australien, und ich schreibe Ihnen, um einige wichtige Details zu korrigieren, die mit meiner Doktoratsarbeit an der Universität Bonn zu tun haben (Oktober 1958-Februar 1966).
In der Zeitschrift 30Days (Nr. 3, 2006, S. 59), deren Chefredakteur Sie sind, wird behauptet, daß ich mein Doktorat unter der Leitung von Prof. Ratzinger, heute unser Heiliger Vater Benedikt XVI., gemacht und den – prompt „abgelehnten“ – „Antrag“ gestellt hätte, an der katholischen Fakultät mein Doktorat zu erhalten.
Natürlich bin ich stolz darauf, daß ich die Gelegenheit hatte, an den brillanten Vorlesungen von Prof. Ratzinger teilzunehmen – wie auch denen von Johannes Auer (und mir die Ehre zuteil wurde, zu beiden eine enge Freundschaft anzuknüpfen), es ist mir aber doch ein Anliegen, darauf aufmerksam zu machen, daß schon allein das Thema meiner Habilitationsschrift (Die Unfehlbarkeit der Kirche in der orthodoxen Theologie) ein eindeutiger Beweis dafür ist, daß es mir gar nicht möglich gewesen wäre, einen derartigen Antrag zu stellen.
Damit will ich all die moralischen Vorteile, die mir aus einer derart engen und wertvollen Freundschaft erwachsen sind, für die ich allseits dankbar sein werde, natürlich keineswegs in Abrede stellen. Als Orthodoxer und Experte für Theologie der Glaubenslehre war ich jedenfalls – kaum in Bonn angekommen – gezwungen, mich wegen meines Doktorats an die theologische Fakultät Athen zu wenden. Bekanntlich waren alle Kandidaten der römisch-katholischen Fakultät gehalten, eine Art Eid zu schwören. Was zu tun ich ganz bestimmt nicht bereit war. Das erklärt auch, warum meine Habilitationsschrift auf Griechisch abgefasst wurde
Der ebenfalls angesprochene Fall des anderen Kirchenmannes, Damaskinos Papandreou, liegt vollkommen anders als meiner. Und das aus dem einfachen Grund, weil er ein römisch-katholisches Stipendium hatte und seine Studien nicht dogmatischer Natur waren.
Für die entsprechende Berichtigung wäre ich Ihnen – im Namen der Richtigkeit Ihres Artikels und der korrekten Information Ihrer Leser – überaus dankbar.
Ihr ergebener

Erzbischof Stylianos,
Redfern, Australien






Briefe aus den Klöstern


BENEDIKTINEROBLATINNEN VOM KLOSTER „Sainte FranÇoise Romaine“

Jerusalem

Der Besuch des Oberrabbiners in der Moschee von Rom ist ein Hoffnungsschimmer

Jerusalem, Samstag, 10. Juni 2006

Sehr geehrter Herr Senator,
unsere Gemeinschaft liest gerade Nr. 3 der Zeitschrift 30Jours [französische Ausgabe von 30Giorni] zuende, die wir dank Ihrer Großzügigkeit erhalten konnten.
Wir sind sehr beeindruckt, wie viel Platz die Information über das Band zwischen den Religionen, besonders Judentum und Islam, einnimmt.
Unsere Situation in Israel, die wir hier direkt vom jüdisch-christlichen Dialog betroffen sind und in der schönen Kirche Emmaüs des Croisés leben, mitten in einem vollkommen muslimischen Dorf, macht uns besonders empfänglich für alles, was den Juden, unseren älteren Brüdern und Schwestern, und den Muslimen wiederfährt. Der Besuch des Oberrabbiners von Rom in der Moschee dieser Stadt ist ein Hoffnungsschimmer.
Der Artikel über die Jahre, in denen unser Heiliger Vater Benedikt XVI. noch ein junger Professor war, hat uns sehr gut gefallen.
Wir möchten Ihnen, verehrter Herr Senator, nochmals herzlich danken und Sie unseres Gebetsbeistands für Sie und Ihre ganze Équipe versichern.

Die Klostergemeinschaft
„Sainte Françoise Romaine“ in Israel



KARMELITINNEN VOM KLOSTER „SÃO José“
Rio Grande, Rio Grande do Sul, Brasilien

Danke für das Gratisabonnement

Rio Grande, Montag, 27. März 2006
Königin des Karmels, bete für uns alle!
Sehr geehrter Herr Senator Giulio Andreotti, Chefredakteur der Zeitschrift 30Giorni,
unsere Gemeinschaft ist Ihnen überaus dankbar für das Privileg, nun ein Gratisabonnement der von uns so sehr geschätzten Zeitschrift zu erhalten: 30Dias [portugiesische Ausgabe von 30Giorni]!
Danke für Ihre Wertschätzung des kontemplativen Lebens!
Aus dem Kloster São José der Unbeschuhten Karmelitinnen im Süden Brasiliens schließen wir uns allen an, die für Ihre Anliegen, Ihre Initiativen und das Wohl der Kirche Christi beten.
In unendlicher Dankbarkeit bieten wir Ihnen unseren Gebetsbeistand an.
In geschwisterlicher Freundschaft in Jesus,

Sr. Teresita da Santa Face O.C.D.,
Oberin


KARMEL „l’Assomption“
Sebikotane, Senegal

Die Jungfrau Maria, Königin des Karmels, vergelte Ihnen Ihre Großzügigkeit

Sebikotane, Montag, 27. März 2006

Sehr geehrter Herr Senator,
soeben haben wir die erste Nummer der Zeitschrift 30Jours [französische Ausgabe von 30Giorni] erhalten. Unseren herzlichen Dank für das Geschenkabonnement. Die Jungfrau Maria, Königin des Karmels, vergelte Ihnen Ihre Großzügigkeit.
Gewiss werden wir interessante Artikel in Ihrer Zeitschrift finden, und somit kann unser Gebet noch inbrünstiger werden, sollten es die Wechselfälle unserer Welt erfordern. Wir versprechen Ihnen unseren steten Gebetsbeistand für das Gelingen Ihres Apostolats.
Unser Karmel liegt 50 km von Dakar entfernt, nicht weit vom Dorf Sebikotane, in unmittelbarer Nähe zum Priesterseminar. Unsere Kapläne sind die Priester des Seminars. Sie zeichnen sich durch großen Eifer und die gute Lehre ihrer Homilien bei den Messen aus. Wir konzentrieren uns auf das Gebet für unsere jungen Seminaristen, die sich auf die Weihe vorbereiten. Und diese zählen wiederum sehr auf unsere geistliche Unterstützung.
Wir bieten auch Ordensfrauen, die in der Stille des Karmels ihre geistlichen Exerzitien praktizieren wollen und jungen Menschen auf der Suche nach ihrer Berufung unsere Gastfreundschaft an.
Unsere Gemeinschaft setzt sich aus Französinnen und Afrikanerinnern verschiedener Länder zusammen.
Unsere beiden Gründerinnen weilen noch unter uns. Sie sind 1950 zur Gründung des Karmels nach Dakar gekommen. 1953 haben wir uns endgültig hier niedergelassen, weil sich hier auch das Priesterseminar befindet.
Zu den Menschen in den Dörfern und der ganzen Umgebung – hauptsächlich Muslime – unterhalten wir gute Beziehungen. Nur in Sebikotane gibt es eine schöne katholische Gemeinschaft.
Soweit also die kurze Beschreibung unseres Lebens hier. Das Wesentliche ist, unsere schöne Berufung intensiv zu leben.
Mit dem allerherzlichsten Dank verbleibe ich mit den besten religiösen Wünschen,

Sr. Marie-Agnès de l’Enfant-Jésus O.C.D.

DOMINIKANERINNEN VOM KLOSTER SAN VINCENZO FERRERI
Prato, Italien

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit den Klausurgemeinschaften gegenüber

Prato, Dienstag, 2. Mai 2006

Exzellenz,
ich bin die Archivarin des Klosters San Vincenzo Ferreri in Prato. Mit diesem Schreiben möchte ich meine Wertschätzung für Ihre Zeitschrift zum Ausdruck bringen.
Wir erhalten 30Giorni regelmäßig und lesen diese Zeitschrift immer mit großer Begeisterung. Sie regt uns stets zum Gebet für unsere Brüder und Schwestern in der Welt an.
Als Archivarin kann ich Ihnen versichern, daß alle Zeitschriften in die Bibliothek eingegliedert werden, wo sie unsere Mitschwestern konsultieren können. Später werden sie dann als Belegexemplare im Archiv akkurat aufbewahrt.
Wir möchten Ihnen dafür danken, daß Sie den Klausurgemeinschaften eine so große Aufmerksamkeit entgegenbringen. Es freut uns, daß es Menschen wie Sie gibt, die unser Charisma, unsere Entscheidung und unsere Sendung in der Kirche verstehen.
Abschließend möchte ich Ihnen noch für die Bücher Mio fratello Albino und Ciò che conta è lo stupore danken, die Sie uns freundlicherweise zugesandt haben.
Ich versichere Sie des Gebetsbeistands unserer ganzen Gemeinschaft für alle Ihre Anliegen.
Herzlichst in Christus Jesus,

Sr. Immacolata Mangini, Archivarin


KLOSTER „l’Annonciade“
Saint Doulchard, Frankreich

Unseren herzlichen Dank für Ihre großzügige Geste

Saint Doulchard, Samstag, 13. Mai 2006

Sehr geehrter Herr Andreotti,
meinen herzlichen Dank für die Übersendung der überaus interessanten Zeitschrift 30Jours [französische Ausgabe von 30Giorni]. In der letzten Nummer stand ein hochinteressantes Interview mit einem der Professoren und Freunde des Heiligen Vaters Benedikt XVI. zu lesen, sowie ein schöner Artikel über den hl. Ambrosius. Ich habe der Pfarrei St. Ambrosius in Paris diesen Artikel zukommen lassen.
Was mich in unserer heutigen Welt am meisten verwundert ist, daß Sie die Initiative ergriffen haben, uns ein Gratisabonnement Ihrer Zeitschrift zu schenken. Gerne versichern wir Sie unseres Gebetsbeistands und unserer Mitarbeit für Ihre Artikel. Ich vertraue Ihre gesamte Équipe der Jungfrau Maria an, vor allem in diesem Monat Mai. Unser Orden, der Orden der heiligen Jungfrau oder der Annunziatinnen, wurde von der hl. Johanna von Frankreich 1502 mit Hilfe eines Franziskaners, Pater Gabriele Maria, gegründet: daher die marianische und franziskanische Spiritualität.
Nochmals herzlichen Dank für Ihre großzügige Geste. In der Versicherung unseres Gebetsbeistands verbleibe ich
hochachtungsvoll,

Sr. Marie-Bertrand O.V.M.


BENEDIKTINERINNEN VOM Kloster „Mother of the church“
Lagos, Nigeria

Wir versichern Sie unseres Gebetsbeistands durch die ständige Anbetung des Altarsakraments
Lagos, Mittwoch, 20. Juni 2006

Ave, Mater Ecclesiae!
Sehr geehrter Herr Senator,
das Herr Jesu sei Ihr Herz! Wir möchten Ihnen mitteilen, daß wir einige Nummern der Zeitschrift 30Giorni nella Chiesa e nel mondo erhalten haben. Vielen Dank für Ihre Güte! Wir werden nie müde, den Herrn für das Geschenk seines Lebens zu lobpreisen, praktisches und wahres Zeugnis und einfaches evangelisches Leben in der Welt. Wir beten darum, daß Ihre Zeitschrift eine immer höhere Auflage erreichen möge, um so die Wahrheit zu verbreiten.
Ich persönlich kenne 30Giorni nella Chiesa e nel mondo bereits aus der Zeit, in der ich in Italien weilte; in Nigeria schickt sie uns Seine Eminenz, Kardinal Anthony O. Okogie, Erzbischof von Lagos und Gründer des Klosters, jedes Mal, wenn er sie erhält. Wir erlauben uns, Sie um folgende Publikationen zu bitten: Chi prega si salva, Dottrina cristiana (Bde. I-II), Ihr 1948 und ein Abonnement der Traccia, da unser Kloster, das ganz der Kontemplation durch die ständige Anbetung des Altarsakraments gewidmet ist, vor allem den Zweck verfolgt, den Heiligen Vater und die kirchliche Hierarchie durch unser Gebet zu unterstützen und in absoluter Armut lebt, sich ganz auf die Göttliche Vorsehung verlassend: „Bank ohne Geldmittel“ (hl. Maximilian Kolbe).
Wir danken Ihnen für alles und versichern Sie, Ihre Familie und Ihre Mitarbeiter unseres Gebets, in der Gewissheit, stets im Herzen Gottes zu sein: der Eucharistie.
In Corde Matris Ecclesiae,

Sr. Maria Benedetta von Jesus und Gemeinschaft





 




Briefe aus den Missionen


Hier, unten, eine Anlage, mit der zwei Schulen und vier Dörfer mit Wasser versorgt werden.

Hier, unten, eine Anlage, mit der zwei Schulen und vier Dörfer mit Wasser versorgt werden.



Kanisa katoliki Pawaga
Iringa, Tansania

Projekt: Artesische Brunnen

Iringa, Donnerstag, 18. Mai 2006


Verehrter Herr Senator Giulio Andreotti,
ich stamme aus der italienischen Provinz Frosinone. Mein Name ist Pater Sergio Antonucci. Ich habe schon viele Jahre als Missionar „auf dem Buckel“ (45 Jahre hier in Tansania, in Iringa), bin aber doch auch glücklich darüber, mein Leben Afrika, dem meinigen, gewidmet zu haben (nicht meinem Afrika!). Zunächst einmal möchte ich Ihnen von Herzen für den Brief danken, der dem großzügigen Geschenkabonnement der Zeitschrift 30Giorni beilag, die wir nun regelmäßig erhalten. Ich persönlich kann es immer kaum erwarten, sie zu lesen. Besonders bewegend finde ich Ihren Brief vom April 2006. Hier einige Auszüge daraus: „Den italienischen Missionaren, wo immer sie auch wirken mögen, möchten wir von nun an unsere journalistische Botschaft überbringen. Wir würden uns darüber freuen, wenn sie uns von der von Ihnen in ihrem Wirkungsbereich gemachten Erfahrung berichten könnten.“ Ich verspreche Ihnen, daß ich Sie an der missionarischen Realität dieses Ortes, Pawaga, Anteil haben lassen werde. Herr Senator, vielleicht können Sie sich nicht mehr an den Jung-Missionar aus Vico, im Latium, erinnern (18. April 1960), an den Tag meiner Primizmesse. Gewiß, Sie waren nicht selbst dabei, konnten diese Freude nicht mit mir teilen, aber dafür haben Sie mir ein unvergeßliches Geschenk gemacht: eine goldverbrämte Stola und ein Chorhemd. Dieses wertvolle Geschenk habe ich in meiner gesamten Missionarszeit bei mir gehabt – bis ich es selbst einer Mission geschenkt habe, die ohne liturgische Paramente war! Vielen Dank, Herr Senator, ich werde Sie stets in mein Gebet miteinschließen.

Mit den allerherzlichsten Grüßen,
Pater Sergio Antonucci, Consolata-Missionar


Die Mission von Pawaga (Iringa, Tansania) befindet sich im Rift Valley, jenem berühmten Abschnitt Afrikas entlang des Niassa-, Tanganika- und des Viktoriasees, der dann dem Verlauf des Nils folgt, den Jordan entlang, bis nach Syrien. In Pawaga regnet es nur selten: von November bis Januar, ansonsten strahlt die Sonne unbarmherzig vom Himmel, bei meist 38 Grad im Schatten. Schon nach den ersten Regentropfen blüht die Wüste wie durch ein Wunder auf: leider nur ein kurzes „Aufatmen“, schon bald verfällt sie wieder in ihre traurige Agonie. Zu leiden hat aber nicht nur die Natur, sondern auch Mensch und Tier: stets auf Wanderschaft, auf der Suche nach ein wenig Wasser, Quell des Lebens. Wir Missionare sind gerufen, uns diesem Überlebenskampf zu stellen, den Armen Nahrung, den Dürstenden Wasser zu beschaffen. Wir setzen alles daran, den Einwohnern unserer Pfarrei (ca. 28.000) bei ihrem täglichen Kampf ums Überleben zu helfen. Dabei werden wir von den Menschen hier vor Ort tatkräftig unterstützt, die uns geholfen haben, artesische Brunnen zu graben, damit genügend Wasservorräte vorhanden sind. Wir kümmern uns vor allem um fünf Stätten, wo die größte Konzentration von Menschen anzutreffen ist: die Gefängnisse von Pawaga, Ikorongo, Ilambalyelu, Kinyika und Magombwe. Jedes der Dörfer hat seine eigene, spezifische Charakteristik.

COMBONI-MISSIONARE
Santo Domingo de Los Colorados, Pichincha, Ecuador

Wir beten für Sie und Ihre Zeitschrift, auf daß unserem Volk und unser im Gebet gedacht wird

Santa María, Sonntag, 7. Mai 2006

Sehr geehrter Herr Senator Giulio Andreotti,
ich hätte mir niemals träumen lassen, daß ich Ihnen eines Tages einen Brief schreiben würde! Doch genau das tue ich jetzt, um Ihnen herzlichst für die beiden Nummern der Zeitschrift 30Giorni zu danken, die nun bis in meine Mission gelangt sind. Ich schreibe Ihnen nicht aus dem Missionszentrum, sondern aus einer großen Gemeinschaft mit 4.000 Einwohnern, eine Stunde südlich vom Missionszentrum. Sie heißt Santa María; die Schreibmaschine, auf der ich Ihnen schreibe, ist auch schon recht altersschwach. In dieser großen Gemeinschaft arbeiten drei Laienmissionarinnen aus Ecuador, die gute Arbeit leisten.
Im Missionszentrum sind wir drei Priester und Missionare: ein Spanier, ein Afrikaner aus dem Sudan und ich, Italiener aus Bergamo. Seit knapp 2 Jahren haben wir auch drei Salesianer-Schwestern, zwei aus Ecuador und eine aus dem italienischen Vicenza. Wie Sie sehen, sind wir eine internationale oder – wie man heute sagt – „globalisierte“ Missionsgemeinschaft.
Ich bin ein schon recht betagter Missionar, habe 1961 in Mailand die Priesterweihe empfangen und wurde dann – nach zwei Jahren in Spanien, als die Combonianer gerade in dieses Land gekommen waren – nach Ecuador geschickt, wo die Combonianer seit fünf oder sechs Jahren präsent sind. Ich bin in Ecuador geblieben, bei den Indios der Anden, den Esmeraldas und den Indianerstämmen der Cayapas der Küste. Seit zwanzig Jahren lebe ich bei den Manabiten der Küste. Mehr als einmal mußte ich neue Missionen auf die Beine stellen. Die, in der ich heute tätig bin, gibt es seit 1997.
Wir haben mehr als 50 Gemeinschaften, einige davon liegen sehr isoliert, können nur mit dem Pferd oder Esel erreicht werden. Insgesamt leben hier etwa zehntausend Menschen. Eine große Hilfe für uns sind die Laienhelfer, über die eine jede Gemeinschaft verfügt und ohne deren Hilfe wir nicht viel tun könnten.
In unserer Mission haben wir eine Schulpastoral für ca 1.700 Kinder, die auch die Eltern auf den Plan ruft. Diese Pastoral wird von Comunione e liberazione vorangetrieben, und zwar durch Pater Valter Maggi, der auch Bischofsvikar für das Bildungswesen unserer Erzdiözese ist. Wie Sie also sehen, sind wir fast so etwas wie „Verwandte“ der Zeitschrift 30Giorni.
Unser Volk besteht zum Großteil aus „Campesinos“ – Menschen, die nicht nur bitterarm sind, sondern auch viele Probleme in Sachen Gesundheitswesen, Bildung, mit den Kommunikationskanälen, usw. haben.
Ich bin dem Herrn für diese langen Jahre Missionsleben überaus dankbar und kann guten Gewissens sagen, daß es Jahre des Leidens, der Kämpfe, der Entbehrungen, aber auch der großen Freude und reichen Früchte, Geschenk des Herrn, waren.
Die von Ihnen geleitete Zeitschrift hilft uns, uns über die Belange unserer geliebten Kirche auf dem Laufenden zu halten.
Ich danke Ihnen nochmals von Herzen für das Geschenkabonnement und wünsche Ihrer Zeitschrift gutes Gelingen zum Wohl vieler und für das Himmelreich. Ihnen, verehrter Herr Chefredakteur, wünsche ich nur das Allerbeste. Wir beten für Sie und für die Zeitschrift, auf daß Sie unserem Volk und unser in Ihren Gebeten gedenken.
Seien Sie gegrüßt im Herrn und der Jungfrau Maria.
Der Herr segne Sie.

Pater Alberto Ferri


XAVERIANER DER Saint PAUL CATHOLIC MISSION
Benakuma, Bamenda, Kamerun

Ich kann nichts anderes berichten als das, was andere Missionare bereits erzählt haben: ich bin nur ein einfacher Diener im Weinberg des Herrn


Benakuma, Freitag, 19. Mai 2006

Lieber Herr Giulio,
vor kurzem habe ich die ersten beiden Nummern des Gratisabonnements erhalten, das 30Giorni den Missionaren im Ausland schenken will. Diese überaus geschätzte, großzügige Geste hat mich tief berührt. Schon seit geraumer Zeit hatte ich vor, Ihre Zeitschrift zu abonnieren. Doch der Gedanke an die Kosten, die Tatsache, daß ich hier sozusagen am anderen Ende der Welt lebe, haben mich letztendlich immer davon abgehalten.
Ich bin ein schon sehr betagter Xaverianer-Missionar, bin 73 Jahre alt, seit dreißig Jahren in der Mission in Afrika tätig. Begonnen habe ich 1967 im Kongo. Seit fast 20 Jahren lebe ich in Kamerun, in der englischsprachigen Zone an der Grenze zu Nigeria. Ich kann nichts anderes berichten als das, was andere Missionare bereits erzählt haben; ich bin nur ein einfacher Diener im Weinberg des Herrn, ohne jeden Anspruch.
Die Zone, in der wir tätig sind, ist weitläufig und vom Rest des Landes abgeschnitten. Vor allem am Anfang hatte ich den Eindruck, in einer Art Konzentrationslager gelandet zu sein. Kein Strom, keine Post, kein Telefon, nicht einmal ein Handy, keine öffentlichen Dienstleistungen, keine Straßen – jedenfalls keine, die diesen Namen verdient hätten –, keinerlei medizinische Versorgung, in jeder Hinsicht nur unzureichende Schulen. Das ist die Situation, die sich mir am Anfang stellte. In den vergangenen Jahren hat es Fortschritte gegeben, wenn auch leider – verglichen mit den Erfordernissen – viel zu wenige. In all diesen Jahren habe ich versucht, mein Bestes zu geben. Ich will ja nicht anmaßend sein, aber ich könnte sagen: das Unmögliche, um die Förderung des Menschen in verschiedenen Bereichen voranzutreiben. Gott sei Dank gab es das ein oder andere Resultat, wenn es leider auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Wir haben uns darum bemüht, Schulen zu öffnen, um das Analphabetentum zu bekämpfen, Krankenhäuser zu errichten, den Dörfern Trinkwasser zu bringen, damit diese armen Leute hier nicht vollkommen verlassen sind.
Wie bereits gesagt, nichts Besonderes: dasselbe haben schon viele andere Missionare in gleicher Weise und besser getan, wenn auch stets unter vielen Mühen und so mancher Schwierigkeit.
Meinen herzlichen Dank für das Geschenkabonnement von 30Giorni. Es bietet mir die Gelegenheit, einen Blick auf die Welt zu werfen, vor allem auf die Kirche in ihrer Universalität. Wir brauchen ähnliche Zeitschriften und Hilfen, um geistig nicht eingefahren zu werden; damit – im Gegenteil – auch wir lebendige Mitglieder der Kirche werden.
Lieber Herr Senator Giulio, ich versichere Sie meines Gebetsbeistands, damit Sie Ihre Mission, das Gute, das Sie tun, in Italien und in der Welt fortführen können. Herzliche Grüße.

Pater Italo Lovat

XaverIANER-MISSIONARE
São Paulo, Brasilien

Beeindruckt vom Foto auf S. 52 der Januar-Doppelnummer, auf dem Sie beide abgebildet sind: Sie und Don Giussani in Desio


São Paulo, Donnerstag, 25. Mai 2006

Senator Giulio Andreotti und Redaktion von 30Giorni,
es ist mir eine große Freude, zwei besonders wichtige Ereignisse für uns Xaverianer mit Ihnen teilen zu können. Wir feiern dieses Jahr nicht nur das Gedenken Franz Xavers, sondern auch Guido Confortis.
Heuer jährt sich der 500. Jahrestag der Geburt Franz Xavers (1506-2006) und der 75. Todestag des sel. Guido Maria Conforti (1931-2006).
Ich habe die ersten Nummern von 30Giorni bereits erhalten! Ich kann Ihnen gar nicht genug dafür danken. Besonders interessant habe ich den Artikel auf S. 70 über die Studienzeit des jungen Joseph Ratzinger in Deutschland gefunden. Beeindruckend war für mich auch das Foto auf S. 52 der Januar-Doppelnummer, auf dem Sie mit Don Giussani in Desio bei der Gedenkfeier für Papst Ratti abgebildet sind.
Ich versichere Sie meiner allergrößten Wertschätzung für die von Ihnen geleistete Arbeit und verbleibe

hochachtungsvoll,

Pater Giovanni Murazzo


CHURCH OF SAINT JOSEPH
New York, NY, USA

Als junger Mann habe ich Ihre Zeitschrift gelesen. Es freut mich, daß ich sie jetzt wiederbekomme


New York, Mittwoch, 7. Juni 2006

Sehr geehrte Redaktion,
ich bin ein italienischer Missionar in New York City, genau gesagt in Chinatown. Schon als junger Mann habe ich Ihre Zeitschrift gelesen (auch Il Sabato), und da freut es mich natürlich ganz besonders, sie jetzt wieder zu bekommen. Wenn ich ein Abonnement bestellen kann, schicken Sie mir bitte den Bestellschein zu.
Freundliche Grüße und: machen Sie weiter so!

Pater Walter Tonelotto, Missionar


 


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