Rubriken
Aus Nr.02 - 2007


BRIEFE AUS DEN KLÖSTERN


KLARISSEN VOM KLOSTER AVE MARIA
Mexiko-Stadt, Mexiko

Unser besonderer Zweck ist es, den Papst im Gebet zu unterstützen

Mexiko-Stadt, 10. Januar 2007

Sehr geehrter Herr Senator,
die Freude, die uns das Kind von Bethlehem und seine süße Mutter gebracht haben, erfülle Ihr Herz und das der Ihren. Ein glückliches Jahr 2007!
Im Namen all unserer Mitschwestern möchte ich Ihnen tausend Dank sagen für das Geschenk Ihrer wunderschönen Zeitschrift 30Días en la Iglesia y en el mundo, die so interessant und lehrreich ist, dass wir sie alle lesen und zu sammeln begonnen haben.
Unser Klarissen-Koster heißt „El Ave María.“ Wir praktizieren die Anbetung des Altarsakraments, weil wir Töchter der heiligen Mutter Klara und des Armen von Assisi sind. Wir verfolgen einen besonderen Zweck: den Heiligen Vater als Stellvertreter Christi mit unserem Gebet zu unterstützen.
Unseren Lebensunterhalt verdienen wir uns mit Ölgemälden, wovon wir recht gut leben können.
Der Herr hat uns mit Berufungen gesegnet und wir konnten so manche Stiftung ins Leben rufen. Darunter auch ein Missionarinnen-Institut, das man heute in allen fünf Erdteilen finden kann: die Klarissen-Missionarinnen vom allerheiligsten Altarsakrament. Allein in Rom haben sie drei Häuser.
Ich danke Ihnen noch einmal für dieses schöne Geschenk. Gerne versichern wir Sie unseres Gebetes für all Ihre Anliegen.
Herzlichst Ihre Schwester in Jesus,

sr. María Inés de la Isla


KLARISSENVEREINIGUNG
Windhoek, Namibia

Ein herzlicher Gruß von den Klarissen Afrikas!

Windhoek, 29. Januar 2007

Sehr geehrter Herr Andreotti,
die Klarissen Afrikas grüßen Sie!
Einige unserer Klöster erhalten die Zeitschrift 30Days. Unseren herzlichen Dank!
Wäre es möglich, sie all unseren Klöstern zukommen zu lassen, damit alle daraus Nutzen ziehen?
Gott segne Sie und vergelte es Ihnen!
Herzlichst in Christus,

sr. Maria Clara, Klarissin,
Koordinatorin der Bikira Maria Association
der englischsprachigen Klarissen Afrikas


KONTEMPLATIVE DOMINIKANERINNEN VOM KLOSTER UNSERER LIEBEN FRAU VOM ROSENKRANZ
Quillabamba, Peru

Wir leben von unserer Arbeit und von der Vorsehung Gottes

Quillabamba, 6. Februar 2007

Sehr geehrter Herr Senator Giulio Andreotti,
der Herr, Quelle der Güte und der Weisheit, überschütte Sie mit seinen Gaben und helfe Ihnen, Ihre schwierige und schöne Mission fortzuführen. Diese Verbreitung von Information – nicht nur religiöser Art, sondern auch kultureller – über alles, was in unserer heutigen Welt geschieht.
Für uns kontemplative Dominikanerinnen – unser Orden wurde 1994 auf Missionsgebiet (Ceja de Selva) gegründet – war es eine freudige Überraschung, die Zeitschrift 30Días en la Iglesia y en el mundo zu erhalten, als deren Chefredakteur Sie eine so vorzügliche Arbeit leisten. Die drei Nummern, die wir bisher erhalten haben, pflegen wir gemeinsam zu lesen, und jede Seite liefert uns einen Grund mehr, inbrünstig für die vielen Menschen zu beten, die unter unmenschlichen Kriegen zu leiden haben.
Wir sind sicher, dass die Zeitschrift 30Días eine große Hilfe für alle ist, die sie erhalten, durch ihren Inhalt und die Botschaft über die Liebe zu Gott, die Einheit unter den Gläubigen, des Friedens, der Gerechtigkeit und der Wahrheit.
An einem Monatsabonnement wären wir sehr interessiert, aber leider fehlen uns die finanziellen Mittel. Wir leben Tag für Tag von unserer Arbeit und der Vorsehung Gottes. Gerne beten wir darum, dass Ihnen der Herr helfe und Ihrer Zeitschrift 30Días auch weiterhin viel Erfolg beschere.
Der Herr segne Sie und alle, die Ihnen bei dem großen Unterfangen behilflich sind, Glauben und Information in jeden Winkel unseres Planeten zu bringen, unter dem steten Schutz Marias, unserer Mutter.
Mit geschwisterlichem Gruss,

sr. María Jacinta von der Heiligen Familie OP,
Priorin


PASSIONISTINNEN VOM KLOSTER UNSERER LIEBEN FRAU VON DER HEILIGEN HOFFNUNG
São Luis de Montes Belos, Goiás, Brasilien

Siebzig Jahre Passionstinnen in Brasilien

São Luis de Montes Belos, 7. Februar 2007

Sehr geehrter Herr Andreotti,
zunächst einmal möchten wir uns dafür entschuldigen, Ihnen nicht sofort geschrieben zu haben. Unseren herzlichen Dank dafür, dass Sie uns in die Gruppe kontemplativer Ordensschwestern eingeschlossen haben, die die Zeitschrift 30Dias na Igreja e no mundo erhalten. Gott vergelte es Ihnen!
Für die Zusendung dieser suggestiven, an Nachrichten, die uns auf dem Laufenden halten, so reichen Zeitschrift sind wir Ihnen ehrlich dankbar!
Besonders gefallen hat uns die Nummer, in der die Malarbeiten der guten Schwestern abgebildet waren (Nr. 10, Oktober 2006). Unseren Glückwunsch! Auch wir würden, sofern das möglich ist, gerne unsere Arbeiten – Wachsstatuen und Spitzen – zeigen.
Wir möchten uns Ihnen – anlässlich der 70-Jahr-Feier der Passionistinnen in Brasilien – kurz vorstellen. Am 26. November 2006 haben wir in São Paulo diesen Jahrestag gefeiert. Wir waren 35 Passionistinnen aus den vier Passionistinnenklöstern Brasiliens. Es war eine wunderschöne Gedenkfeier. Zum Ausklang dieser fünf Tage gab es eine Ansprache zur Wiederbelebung und Umstrukturierung der Passionistinnenklöster Brasilien.
Gerne versichern wir Sie unseres Gebetsbeistands; der Herr segne Sie und vergelte Ihnen alles Gute, was Sie für das Reich Jesu Christi tun.
Unseren Gruß im gekreuzigten Jesus.

Sr. Maria da Paz Prado CP


PASSIONISTINNEN VOM KLOSTER GEMMA
Heule-Kortrijk, Belgien

Die Welt braucht wieder Heilige wie den hl. Pfarrer von Ars

Heule, 11. Februar 2007

Sehr geehrter Herr Senator,
welch freudige Überraschung war es doch, nun schon zum fünften Mal Ihre wunderbare Zeitschrift in französischer Sprache erhalten zu haben. Eine wahre Perle, so reich an interessanten Artikeln über die aktuellen Geschehnisse und den christlichen Glauben. Danke auch für das Büchlein Qui prie sauve son âme [Wer betet, wird gerettet] als Beilage der Weihnachtsausgabe.
Als Gegenleistung für Ihr großzügiges Geschenk werden wir für Sie und Ihr Apostolat beten, wie auch für alle, die Ihnen helfen. Wir werden den Herrn bitten, Ihre Aktivität zu segnen und Ihr Engagement zu segnen, damit es immer evangeliumsgemäß und kirchlich bleibe.
Unseren herzlichen Dank für die Wertschätzung, die Sie den kontemplativen Passionisten-Schwestern gegenüber gezeigt haben, einem Institut, das der hl. Paul vom Kreuz (ein Italiener) 1771 gegründet hat. Unser Kloster entstand 1953 als zweites Kloster in Belgien.
Unsere kleine Kirche ist eine Stätte des Gebets in Einheit mit Fatima: in der Tat haben wir eine große und sehr schöne Statue Unsere Lieben Frau von Fatima (die größte Belgiens).
Jede Woche kommt eine Gebetsgruppe, „Le Cénacle“, zu uns, um abends für den Frieden unter den Völkern zu beten.
Die Dekadenz in Europa macht uns sehr traurig, aber wir haben Vertrauen zum Herrn.
Wir können Ihnen nur in der Stille nützlich sein, im Gebet und in Treue zu dem dem leidenden Christus und der Mutter der Schmerzen geweihten Geist unserer Passionisten-Berufung.
Die Welt braucht wieder Heilige, wie den hl. Pfarrer von Ars. In ehrlicher Zuneigung, in Jesus und Maria,

die Oberin und Passionistinnen


KLARISSEN VOM KLOSTER ST. KLARA
Sariaya, Philippinen

Eine wunderschöne Zeitschrift

Sariaya, 11. Februar 2007

Sehr geehrter Herr Giulio Andreotti und Mitarbeiter,
Friede und Segen!
Wir sind die Klarissen von Sariaya (Quezon) und möchten Ihnen herzlich dafür danken, dass Sie uns die wunderschöne Zeitschrift 30Days geschickt haben. Ihre herrlichen Artikel haben uns eine breite Palette von Nachrichten beschert, die eine wahre spirituelle Bereicherung für uns waren. Nur Gott kann Ihnen diese herrliche Geste der Liebe unserer Gemeinschaft gegenüber vergelten.
Gerne versichern wir Sie unseres Gebetsbeistands.
In Dankbarkeit, Ihre im Herrn,

die Klarissen von Sariaya,
im Namen aller, Sr. Mary Mycira OSC


UNBESCHUHTE KARMELITINNEN VOM KLOSTER VOM HEILIGEN HERZEN JESU
Santo Ângelo, Rio Grande do Sul, Brasilien

Unser Karmel liegt in einem Missionsgebiet, dem Rio Grande do Sul

Santo Ângelo, 12. Februar 2007

Sehr geehrter Herr Giulio Andreotti,
das Licht des Heiligen Geistes begleite Sie immerdar!
Mit diesem Schreiben wollen wir Ihnen für die Freundlichkeit und die Güte danken, uns die Zeitschrift 30Dias na Igreja e no mundo geschickt zu haben.
In der Verborgenheit unserer kontemplativen Klausur sind wir darum bemüht, die Flamme des Gebets für die Kirche und für die Menschheit lebendig zu halten. Und darin schließen wir nun auch all Ihre Anliegen und Pläne mit ein. Wir bitten den Herrn, dass er Ihnen stets seinen Segen schenke, Ihnen Ihre gute Gesundheit und die Disponibilität erhalte, ein so schönes und wertvolles Werk wie das Ihre fortzuführen.
Wir sind 11 Schwestern. Unser Karmel liegt in einer Missionsregion, am Rio Grande do Sul, wo die Jesuiiten Roque Gonzales, Afonso Rodrigues und João Del Castillo das Martyrium erlitten haben.
Für unseren Lebensunterhalt zählen wir auf unsere Arbeit und die Hilfe einiger Wohltäter.
Wir können auf eine sehr wertvolle spirituelle Hilfe zählen. Unsere Bischöfe sind ausgesprochen aufmerksam und unterstützen das kontemplative Leben sehr. Dafür sind wir dankbar. So möge sie uns Gott erhalten.
Unsere Zuversicht liegt im Heiligen Herzen Jesu.
In Dankbarkeit und Wohlwollen wünschen wir Ihnen die besten Himelsgaben.
Hochachtungsvoll,

sr. Maria da Imaculada, Priorin


UNBESCHUHTE KARMELITINNEN VOM KLOSTER UNSERER LIEBEN FRAU VON DER ALLERHEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT UND VOM HL. JOSEF
Plasencia, Spanien

30Días ist ein Fenster auf die Welt

Plasencia, 14. Februar 2007

Sehr geehrter Herr Senator,
die Gnade des Heiligen Geistes erfülle Ihr Herz immerdar.
Voller Dankbarkeit erhalten wir nun schon seit geraumer Zeit regelmäßig das Geschenkabonnement Ihrer interessanten, äußerst informativen Zeitschrift 30Días. Sie ist ein Fenster auf die Welt, die uns über alles auf dem Laufenden hält, was in ihr passiert und uns Anregungen dafür gibt, welche der vielen Anliegen der Menschheit wir dem Herrn in Form unseres Fürbittegebets unterbreiten sollen. Wie schon unsere heilige Mutter Teresa – sich auf die Welt beziehend – zu sagen pflegte: „Die Welt brennt.Sie wollen Christus wieder verurteilen...“ In Wahrheit brennt die Welt wegen der vielen Gewalt, Feindschaft und Komplikationen... Nie wird genug darum gebetet, vom Herrn Gnade, Frieden und Barmherzigkeit zu erlangen...
Wir erheben unser Gebet auch für Sie und Ihre Mitarbeiter, auf dass Sie in Ihrem Kampf für das Gute standhaft bleiben. Aus Ihrer herrlichen Zeitschrift schlägt uns der Widerhall Ihrer Schlachten für Gott und seine Kirche entgegen, und Er wird nicht müde, Ihnen seinen Segen zu schenken.
Aus dem Gebet, aus dem Verborgenen und aus der Stille unseres Karmelitinnenklosters begleiten wir tagtäglich in besonderer Weise das heitere und leuchtende Pontifikat unseres geliebten Papstes Benedikt XVI.
Mit den besten religiösen Grüßen und unserer ehrlichen Sympathie im Herrn,

María Consuelo de la Santa Faz OCD,
Priorin






Spirituelle Lektüre/6


Als Kommentar der Passage des Credo des Gottesvolkes veröffentlichen wir hier das incipit von Kanon 849 des Kodexes des Kanonischen Rechtes, promulgiert von Johannes Paul II., über die Notwendigkeit der Wassertaufe oder zumindest der Begierdetaufe für das Heil. Lesen Sie auch zwei kurze Antworten aus dem Katechismus von Pius X. über die Begierdetaufe. Am Schluss dann noch zwei kurze Passagen aus dem II. Vatikanischen Ökumenischen Konzil.
Wie schön und hoffnungsträchtig ist doch dieser Ausdruck „Begierdetaufe“. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Papst Benedikt XVI. auch in der Homilie vom Aschermittwoch daran erinnerte, dass die Gnade unserem Verlangen zuvorkommt. Und so wird im Gebet für alle Menschen (vgl. 1Tim 2, 1) dem Geheimnis Gottes die Möglichkeit für einen jeden Menschen anvertraut, wenigstens implizit, nach der Begegnung mit Jesus Christus zu verlangen.

Kodex des kanonischen Rechtes, Kanon 849: „Die Taufe ist die Eingangspforte zu den Sakramenten; ihr tatsächlicher Empfang oder wenigstens das Verlangen danach, ist zum Heil notwendig.“

Katechismus der christlichen Lehre vom hl. Pius X., Nr. 280: „Wenn die Taufe für alle notwendig ist, kann sich dann niemand ohne Taufe retten? Ohne Taufe kann sich niemand retten; wenn man allerdings nicht die Taufe des Wassers erhalten kann, genügt auch die des Blutes, das Martyrium Jesu Christi also, oder die Taufe der Begierde , die die Liebe ist, die es nach den von Gott eingerichteten Heilsmitteln verlangt.“
Katechismus des hl. Pius X., Nr. 567: „Kann man das Fehlen der Taufe in irgendeiner Weise wettmachen? Das Fehlen des Sakraments der Taufe kann das Martyrium wettmachen, das Bluttaufe genannt wird, oder ein Akt der vollkommenen Liebe Gottes oder der Reue, zu dem sich wenigstens das Verlangen nach der Taufe gesellt, und das nennt man Begierdetaufe.“.

Pastoralkonstitution Gaudium et spes, Nr. 22: „Da nämlich Christus für alle gestorben ist (vgl. Röm 8, 32) und da es in Wahrheit nur eine letzte Berufung des Menschen gibt, die göttliche, müssen wir festhalten, dass der Heilige Geist allen die Möglichkeit anbietet, diesem österlichen Geheimnis in einer Gott bekannten Weise verbunden zu sein.“

Dekret Ad gentes, Nr. 7: „Wenngleich Gott Menschen, die das Evangelium ohne ihre Schuld nicht kennen, auf Wegen, die er weiß, zum Glauben führen kann, ‚ohne den es unmöglich ist, ihm zu gefallen‘ (Hebr 11, 6), so liegt also doch auf der Kirche die Notwendigkeit (vgl. 1Kor 9, 16) und zugleich das heilige Recht der Evangeliumsverkündigung. Deshalb behält heute und immer die missionarische Tätigkeit ihre ungeschmälerte Bedeutung und Notwendigkeit.“


Aus dem Credo des Gottesvolkes von Papst Paul VI.

Der göttliche Heilsplan umfaßt alle Menschen

Wir glauben, dass die Kirche heilsnotwendig ist; denn Christus, der alleinige Mittler und Weg zum Heil, ist für uns gegenwärtig in Seinem Leib, der die Kirche ist (vgl. Lumen gentium, Nr. 14). Aber der göttliche Heilsplan umfaßt alle Menschen. Diejenigen, die ohne ihre Schuld die Frohbotschaft Christi und Seiner Kirche nicht kennen, aber aufrichtig Gott suchen und sich mit Hilfe der Gnade um die Erfüllung Seines Willens bemühen, den sie aus den Forderungen ihres Gewissens erkannt haben - ihre Zahl ist Gott allein bekannt - können das Heil erlangen (vgl. Lumen gentium, Nr. 16).






BRIEFE AUS DEN MISSIONEN


Pater Lino Zucol mit Katechumenen.

Pater Lino Zucol mit Katechumenen.

JESUITEN
Pariyaram, Indien

Meine Arbeit bei den „Kastenlosen“

Pariyaram, 28. Januar 2007

Sehr geehrter Herr Senator Andreotti,
ich bin Pater Lino Zucol, Jesuiten-Missionar aus dem Val di Non. Sein 1948 wirke ich bei den Ärmsten der Armen in Indien, den so genannten „Unberührbaren.“
In all diesen Jahren habe ich in einer Hütte gelebt – gemeinsam mit Fröschen, Kröten, ja, manchmal auch Schlangen. Gebissen wurde ich jedoch nur zweimal von zwei großen Ratten und einer Schlange, die aber nicht giftig war.
Ich bin der einzige italienische Missionar mit indischem Pass. Die italienische Staatsbürgerschaft hat man mir entzogen, und wenn ich nach Italien komme, muss ich auf der italienischen Botschaft um ein Visum ansuchen, das ich aber nie länger als 90 Tage erhalte.
Ich arbeite bei den „Kastenlosen“, denen ich mit notdürftigen Unterkünften und Brunnen, Medizin und Unterricht, helfe so gut es geht. In Fortsetzung dieser Förderung des Menschen sozusagen, ohne Unterschiede aufgrund von Kaste oder Religion zu machen. Jeder, der den Wunsch hat, sich der Kirche anzuschließen, ist willkommen.
Ich danke Ihnen für die schöne Zeitschrift, die Sie mir regelmäßig zukommen lassen und würde mich freuen, wenn Sie mir auch die von Ihnen veröffentlichten Bücher schicken könnten.
Ich wünsche Ihnen den Segen des Herrn für das große missionarische Apostolat und schließe Ihre Gebetsanliegen in mein Gebet mit ein.
Beten Sie bitte auch für mich! Nächste Woche werde ich 91 Jahre alt. Ich bekomme hier nur selten Besuch und sehne mich oft nach dem schönen Italien!
Warum kommen Sie mich nicht besuchen? Ich würde Ihnen einen Empfang bereiten, der einem großen Senator wie Ihnen würdig ist, einen „indischen“ Empfang mit vielen Blumen und Girlanden!
Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Pater L. M. Zucol SJ


Kloster SANKT ANTON VON PADUA
Sin-el-Fil, Libanon

Mit Freude und Dankbarkeit erhalten wir 30Giorni

Sin-el-Fil, 12. Dezember 2006

Sehr geehrter Herr Andreotti, Chefredakteur der Zeitschrift 30Giorni,
seit einigen Monaten erhalten wir mit Freude und Dankbarkeit die von Ihnen gegründete und geleitete Zeitschrift. Im Namen aller Brüder unserer Franziskaner-Gemeinschaft möchte ich Ihnen für dieses Geschenk danken. Wir erhalten die Zeitschrift regelmäßig jeden Monat und haben so die Möglichkeit, durch Ihre tiefgehenden Artikel unterschiedlichster Art über die Geschehnisse in Kirche und Welt informiert zu sein.
Unsere Gemeinschaft besteht aus sechs Mönchen fünf verschiedener Nationalitäten – darunter auch Italiener. Wir lesen und sprechen alle Italienisch. Man hat uns eine lateinische Pfarrei anvertraut, wo viele Italiener, die im Libanon leben, zum Beten kommen. Unser Kloster und unsere Kirche sind dem hl. Anton von Padua geweiht, einem Heiligen, der hier sehr geliebt und verehrt wird.
Jetzt, zur Weihnachtszeit, erbitten wir den Schutz des Herrn für Sie und die gesamte Redaktion, die 30Giorni „schafft“, diese Zeitschrift mit Nachrichten über die ganze Welt und den Libanon, der aufgrund der politischen Instabilität gerade eine schwere Zeit durchmacht.
Frieden und die besten Wünsche.

Pater César Essayan OFMConv; Guardian


PIME-Missionare
Zamboanga City, Philippinen

Ich lebe in einem multikulturellen und multireligiösen Kontext

Zamboanga City, 29. Januar 2007

Sehr geehrter Herr Senator Giulio Andreotti,
meinen herzlichen, ehrlichen Dank für das Geschenkabonnement der Zeitschrift, die ich nun regelmäßig erhalten und begierig lese. Sie ist ein wirkungsvolles Werkzeug, das uns stets auf dem Laufenden hält und uns spirituellen Auftrieb gibt. Das gilt ganz besonders für die Missionare, die, wie ich, in einem so delikaten multikulturellen und mulitreligiösen Kontext leben wie dem Alltag hier in Zamboanga. Ich wünsche Ihnen körperliche und geistige Gesundheit, damit es Ihnen immer gelingen mag, Geist und Herz so vieler Menschen zu inspirieren, die an den Herrn Jesus glauben. Danke und herzliche Grüße,

pater Nevio Viganò


FRANZISKANER-Missionare
Juruá, Brasilien

Ich bin glücklich darüber, mein Leben in den Dienst dieser so bedürftigen Kirche stellen zu dürfen

Juruá, 2. Februar 2007

Sehr geehrter Herr Giulio Andreotti,
Frieden und alles Gute!
Ihre Zeitschrift 30Giorni begleitet mich seit vielen Jahren. Ich habe sie immer mit großem Interesse gelesen und war nicht wenig überrascht, als sie mich auch hier in Juruá, am Amazonas, erreichte. Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, sie jemals wieder zu erhalten.
Nach mehr als 15 Jahren Dienst als Diözesanbischof der neu geschaffenen Diözese Luziânia (Goiás) habe ich nämlich den Heiligen Vater Johannes Paul II. um seinen Segen gebeten – solange es Gott gefällt –, in den Weiten des Amazonas-Gebiets wirken zu dürfen.
Seit 1. Januar 2005 bin ich hier als Administrator der Pfarrei Juruá tätig, wo es seit mehr als 14 Jahren keinen Priester mehr gegeben hat. Die Situation ist nicht einfach, aber ich bin glücklich darüber, mein Leben in den Dienst dieser so bedürftigen Kirche stellen zu dürfen. Und noch glücklicher bin ich darüber, dass die Kirche ganz Brasiliens in diesem Jahr 2007 dem Amazonas ihre Aufmerksamkeit zuwendet! Die „Campanha da Fraternidade“ der Fastenzeit ist dem Amazonasgebiet gewidmet – mit seiner komplexen geographischen, sozialen und kulturellen Evangelisierungssituation. Der Segen Gottes bringe reiche und wertvolle Frucht!
In Dankbarkeit,

pater Agostinho Stefan Januszewicz OFM,
emeritierter Bischof von Luziânia




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