Rubriken
Aus Nr.05 - 2008


BRIEFE AUS DEN KLÖSTERN


KLARISSEN VOM KLOSTER „ENCARNACIÓN DE NUESTRO SEÑOR JESU CRISTO“
Ciudad Lázaro Cárdenas, Michoacán, Mexiko

Danke, dass Sie mit uns die Gabe Gottes teilen

Ciudad Lázaro Cárdenas, 28. Januar 2008

Sehr geehrter Herr Senator Giulio Andreotti,
Chefredakteur der Zeitschrift 30Días,
gerne teile ich mit Ihnen Ihren Lobpreis Gottes und die Dankbarkeit für das Leben und die erhaltenen Gaben.
Unsere besten Wünsche für Friede und Heil.
Danke, dass Sie die Ihnen von Gott gewährte Gabe mit uns teilen.
Wir Klarissen von Ciudad Lázaro Cárdenas, in Michoacán, freuen uns sehr, dass Sie so liebenswürdig waren, uns Ihre interessante Zeitschrift zu schicken: ein herzliches Dankeschön!
Wir sind sieben Schwestern, die vor acht Jahren in dieses Küsten- und Missionsgebiet gekommen sind. Unsere Gemeinschaft kontemplativen Lebens ist die erste in dieser Diözese, die so sehr des Gebets und der Priester- und Ordensberufungen bedarf. Da es uns leider an den nötigen finanziellen Mitteln für den Bau eines Klosters fehlt, leben wir in einem kleinen, uns zur Verfügung gestellten Haus.
Unser Herr Jesus Christus weiß, was er tut, und wir überlassen uns seiner göttlichen Vorsehung: Er wird uns schon seine heiligen Engel zu Hilfe schicken.
Gern schließen wir Sie in unsere Gebete mit ein und erneuern unseren Dank. Der Herr leite und unterstütze Ihre Arbeit, erfülle Ihr Herz mit Enthusiasmus und schenke Ihnen reichen Segen.
Harmonie und Friede mögen in Ihrem großzügigen Herzen wohnen!
Hochachtungsvoll,

Sr. María Gabriela Pérez Téllez, OSC


SALESIANER-SCHWESTERN
Cuenca, Spanien

Quien reza se salva wird meiner Seele gut tun

Cuenca, 26. Januar 2008

Ave Maria.
„Der beste Anreiz dafür, Gott zu lieben und anzubeten, ist die unendliche Liebe, von der wir umgeben sind.“ (Hl. Giovanni Bosco)

Gesegnete Ostern!
Lieber Freund Giulio Andreotti, Friede und Freude.
Die Vorsehung wollte es, dass ich heute in meiner Pfarrei Ihre schöne Zeitschrift 30Días vorgefunden habe, von der ich ganz begeistert bin. So habe ich also kurzerhand beschlossen, Ihnen diesen Brief zu schreiben und Sie in aller Demut zu bitten, mir – sofern möglich – doch auch das Büchlein Quien reza se salva zukommen zu lassen. Ich bin sicher, dass es sehr wertvoll ist und meiner Seele gut tun wird.
Lieber Freund Giulio, sind Sie ein Priester? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Genaueres berichten würden! Vielen Dank für Ihr wertvolles Apostolat! Dank Ihrer Zeitschrift konnten sich viele Personen dem Herrn annähern, darunter auch ich arme Sünderin. Der Herr segne Sie, und unsere allerheiligste Mutter bewahre Sie stets in ihrem Unbefleckten Herzen.
In Dankbarkeit Ihre arme Schwester in Christus Jesus,

María Carmen de Todos los Santos


DREIFALTIGKEITSNONNEN VON DER CASA DE LA TRINIDAD
Villena (Alicante), Spanien

Wir hätten gern das Büchlein Chi prega si salva in spanischer und englischer Sprache

Villena, 18. März 2008

Sehr geehrter Herr Chefredakteur Giulio Andreotti,
von Herzen wünschen wir Ihnen gesegnete Ostern. Der Herr segne Ihre Projekte.
Wir sind Ihnen sehr dankbar für die Zeitschrift 30Días, die Sie uns regelmäßig zukommen lassen und durch die wir über alles, was in der Kirche und in der Welt passiert, auf dem Laufenden sind; so werden wir auch weiter für alle Menschen beten, die unter den verschiedensten Formen von Sklaverei auf der Welt leiden.
Wir haben auch das Büchlein Quien reza se salva erhalten. Wir hätten gern weitere 14 Büchlein in spanischer Sprache und zwei auf Englisch: bezahlen werden wir per Nachnahme bei Erhalt des Pakets.
Herzliche Grüße,

Mutter Regina González und Gemeinschaft


PASSIONISTINNEN VOM KLOSTER SANTA GEMA
Merlo Sur, Argentinien

Chi prega si salva für eine gute Beichte

Merlo Sur, 23. April 2008

In Jesus.
Sehr geehrter Herr Chefredakteur Giulio Andreotti,
ich habe mich sehr über die Zusendung von Chi prega si salva gefreut. Es hat mir sehr gut gefallen, und ich kann Ihnen gar nicht genug dafür danken, es mir so schnell zugeschickt zu haben. Am meisten hat mich beeindruckt, was in Ihrer Zeitschrift festgehalten wird: „Chi prega si salva enthält [...] alles, was für eine gute Beichte notwendig ist“: also genau das, was ich in den Gebetsbüchern immer suche, die ich den Gläubigen empfehle, weil – wie schon Papst Pius XII. feststellte – das Bewusstsein der Sünde verloren gegangen ist. Chi prega si salva lehrt diese Dinge in einfacher, klarer und für alle verständlicher Weise.
Leider gibt es hier, wo wir leben, viel Armut, und das, was angeboten wird, kann nur gespendet werden. Wir selbst sind dazu leider nicht in der Lage.
Ich erlaube mir also, Sie darum zu bitten, mir ein paar Kopien von Chi prega si salva in spanischer Sprache zuzusenden, damit wir sie den Personen schenken können, die in unsere Kapelle kommen.
Nochmals vielen herzlichen Dank für die Zusendung dieses Büchleins: ich versichere Sie meines Gebetsbeistands, damit es eine immer größere Verbreitung findet.
Ich wünsche Ihnen alle Gnaden und Gaben des Heiligen Geistes für das Pfingstfest und entbiete Ihnen meinen geschwisterlichen Gruß in Jesus und Maria.

Mutter Maria Matilde vom gekreuzigten Jesus


DOMINIKANERINNEN VOM KLOSTER SANTA CATALINA
Alcalá de Henares, Spanien

Danke für die pünktliche Zusendung der Zeitschrift

Alcalá de Henares, 17. April 2008

Sehr geehrter Herr Andreotti, die Freude des auferstandenen Herrn wohne stets in Ihrem guten Herzen.
Mit diesen einfachen Worten wollen wir Ihnen für die pünktliche Zusendung der Zeitschrift 30Giorni danken. Der Herr schenke Ihnen und Ihren Mitarbeitern auch weiterhin reiche Segen.
Mit herzlichem Dank versichern wir Sie unseres Gebetsbeistands.

Sr. María Teresa García de Dios, Priorin


SCHWESTERN VON DER HEIMSUCHUNG SAINTE MAIRE
Nkumba, Ruhengeri, Ruanda

Quie prie sauve son âme: eine Hilfe für Novizinnen und Schwestern

Nkumba, 18. April 2008

Herzlichen Dank!
Herr Chefredakteur der Zeitschrift 30Jours,
der Herr schenke Ihnen seinen Frieden und seine Freude. Wir möchten Ihnen herzlichst danken für die väterliche Sorge, uns 30Jours zum Geschenk gemacht zu haben. Die überaus lehrreiche Zeitschrift hält uns in Kontakt mit unserer Mutter Kirche und mit der Welt, damit wir all das dann im Gebet vor den Herrn tragen können.
Unser Kloster befindet sich inmitten von Vulkanen und Seen. Wir sind seit vier Jahren hier. Der Bau ist noch nicht vollendet. Viele Dinge fehlen noch: so sind unsere Bibliotheken beispielsweise noch fast leer: wir haben nur die Bücher unserer heiligen Gründer, so dass unsere Novizinnen immer zu zweit ein Buch benutzen müssen.
Vielen tausend Dank für die Zusendung der Zeitschrift 30Jours: wir lesen sie mit Begeisterung. Wir leben von der Vorsehung, dank unserer Wohltäter.
Es gibt da ein von Ihnen veröffentlichtes Büchlein mit dem Titel Quie prie sauve son âme: wir haben es noch nicht erhalten und würden uns freuen, wenn Sie es uns schenken würden. Es wäre uns sicher eine große Hilfe für unser spirituelles Wachstum, besonders den Novizinnen, aber auch uns Schwestern.
Unser tägliches Gebet begleitet Sie in Ihrem Apostolat. Das Kloster wird nach und nach gebaut, gemäß der Gaben der Göttlichen Vorsehung.
In Jesus und Maria, vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Ihre Schwestern
von der Heimsuchung Sainte Marie


FRANZISKANERINNERN VOM KLOSTER ASUNCIÓN DE MARÍA SANTÍSIMA
San Francisco de Campeche, Mexiko

Quien reza se salva ist so nützlich

San Francisco de Campeche, 7. April 2008

Friede und Heil!
Sehr geehrter Herr Giulio Andreotti,
vielen Dank für die Großzügigkeit, die Sie uns mit der Zusendung der Zeitschrift 30Días gezeigt haben. Sie ist uns überaus hilfreich dabei, uns über andere Realitäten zu informieren und regt uns zum Gebet für unsere Brüder und Schwestern auf der ganzen Welt an, vor allem die in Nahost, die so sehr Frieden brauchen: unsere verfolgten Christen und die Brüder und Schwestern anderer religiöser Konfessionen.
Alle Artikel sind wegen ihrer Aktualität überaus interessant. Die spirituellen Reflexionen helfen uns dabei, zu meditieren.
Ein weiterer Grund für dieses Schreiben ist unser Wunsch, uns vorzustellen. Obwohl unser Orden vom hl. Franz von Assisi gegründet wurde, ist er nämlich sehr klein, und oft verwechselt man uns mit den Klarissen. Wir sind Franziskanerinnen Terziarinnen des hl. Franziskus. In Mexiko gibt es 12 Klöster: unser Sitz liegt in der schönen Stadt Campeche. Wir sind 14 Schwestern, die das ewige Gelübde abgelegt haben, zwei sind noch in der Ausbildung.
Gerne versichern wir Sie unseres Gebetsbeistands, Gott vergelte Ihnen Ihre Liebe; das Büchlein Quien reza se salva ist wirklich überaus nützlich. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie die Güte haben könnten, uns noch ein paar Kopien für unsere Familien zuzusenden. Dafür wären wir Ihnen unendlich dankbar. Der liebe Gott segne Sie und Ihre Mitarbeiter.
Gelobt sei Christus,

Mutter Gemma Rodríguez, Äbtissin


KAPUZINERKLARISSEN VOM KLOSTER „JÉSUS EUCHARISTIE“
Cotonou, Benin

Wir hätten gern 500 Kopien von Qui prie sauve son âme

Cotonou, 15. April 2008

Sehr geehrter Herr Chefredakteur, Friede und Heil!
Unseren allerherzlichsten Dank für die Zeitschrift 30Jours, die wir in französischer und italienischer Sprache erhalten. Immerhin waren unsere Gründerinnen Italienerinnen.
Die Zeitschrift hilft uns, unsere Gebete auf die Horizonte der Welt auszuweiten, auf die Aktualität der Kirche, und ist uns auch ein wertvolles Werkzeug für die geistliche Bildung.
Wir möchten Ihnen nachträglich gesegnete Ostern wünschen. Der auferstandene Christus segne Sie und Ihre ganze Équipe durch die Fürsprache der Jungfrau Maria, des hl. Franz und der hl. Klara.

Hochachtungsvoll,
die Kapuzinerklarissen

P.S.: Wir hätten gern 500 Kopien von Qui prie sauve son âme, da wir uns hier in der Hauptstadt befinden und viele in unser Kloster kommen in der Hoffnung, ein Gebetsbuch vorzufinden. Vielen Dank im Voraus.
Bitte schließen Sie uns in Ihr Gebet mit ein. Da das Meer nämlich immer näher kommt, müssen wir uns jetzt, nach 15 Jahren, ca. 40km weiter ins Landesinnere verlagern. Die Arbeiten für das neue Kloster wurden bereits am 10. November 2006 aufgenommen, aber wir wissen nicht, wann sie beendet werden können, weil die Materialpreise jeden Tag steigen.






Spirituelle Lektüre/18


Im Jahr 1576 hatte Teresa von Jesus vom Herrn folgende Worte vernommen: „Suche Dich in mir.“ Einige gute Freunde von ihr, darunter Pater Julian von Avila und Pater Johannes vom Kreuz, schrieben ihre Gedanken zu diesen von Jesus zu Teresa gesprochenen Worten auf Anraten des Bischofs von Avila nieder. Auf die Reflexionen dieser Theologen antwortete die hl. Teresa „aus Gehorsam“ mit einer kurzen Schrift und fügte taktvolle kleine Korrekturen an – auch Johannes vom Kreuz machte dabei keine Ausnahme.
So meint die hl. Teresa von Jesus: „ZU PATER JULIAN VON Avila. Er beginnt gut und endet schlecht: der Preis geht also nicht an ihn. Man fragt ihn hier nicht, wie sich das ungeschaffene Licht mit dem geschaffenen vereint, sondern nur, wie wir uns in Gott suchen müssen. Wir fragen ihn auch nicht, was die Seele erlebt, wenn sie vollkommen mit ihrem Schöpfer vereint ist, und auch nicht, wie sie einen Unterschied erkennen kann, wenn sie mit ihm vereint ist. Das sind Fragen, die der Verstand meiner Meinung nach nicht erreichen kann. Denn wenn er es könnte, würde er auch verstehen – und noch dazu sehr gut – welcher Unterschied zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf besteht.
Weiter heißt es: „Wenn die Seele geläutert wird.“ Hier ist meiner Meinung nach keine Tugend, keine Läuterung genug, weil es um eine übernatürliche Gnade geht, die Gott gewährt, wem er will. Wenn überhaupt etwas über sie verfügen kann, dann nur die Liebe. Aber ich vergebe ihm diese Irrtümer, weil man zu seinen Gunsten doch sagen muss, dass er zumindest nicht so weitschweifig ist wie der gute Pater und Mönch Johannes vom Kreuz.
ZU pater JOHANNES VOM KREUZ. Seine Antwort enthält eine derart ausgezeichnete Lehre, die jedem, der sich in den geistlichen Übungen der Gesellschaft Jesu ergehen will, von vorzüglichem Nutzen wäre – hier aber ist das fehl am Platz. Wie bedauernswert wären wir doch, wenn wir uns erst dann auf die Suche nach Gott machen könnten, wenn wir längst nicht mehr auf Erden weilen! Oder weilten Magdalena, die Samariterin, die Frau aus Kana vielleicht nicht mehr auf Erden, waren tot, als sie den Herrn gefunden haben?
Er lässt sich über die Notwendigkeit aus, sich mit Gott zu vereinen, mit ihm ganz eins zu werden. Wenn das aber der Fall ist, wenn Gott einer Seele diese Gnade gewährt, dann kann man nicht sagen, dass sie Gott sucht, weil sie ihn bereits gefunden hat. Gott halte all jene fern von mir, die so geistlich sind, dass sie alles mit Gewalt auf die vollkommene Kontemplation reduzieren wollen! Und doch müssen wir ihnen dankbar dafür sein, uns all das so gut erklärt zu haben, wonach wir sie nie gefragt haben. Genau deshalb ist es so schön, immer von Gott zu sprechen: man profitiert auch davon, wenn man es am wenigsten erwartet*.“

* Hl. Teresa von Jesus, Kirchenlehrerin, Opere, OCD, Rom 2005, SS. 1479-1480.


Synode von Orange (529)

„Das Gebet ist immer eine Gabe Gottes, der kommt, um dem Menschen zu begegnen“ (aus dem Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 534)

De gratia

Canon 3. Si quis invocatione humana gratiam Dei dicit posse conferri, non autem ipsam gratiam facere, ut invocetur a nobis, contradicit Isaiae prophetae vel Apostolo idem dicenti: „Inventus sum a non quaerentibus me; palam apparui his, qui me non interrogabant“ [Röm 10, 20; vgl. Jes 65, 1] (Denzinger 373).

Canon 4. Si quis, ut a peccato purgemur, voluntatem nostram Deum exspectare contendit, non autem, ut etiam purgari velimus, per Sancti Spiritus infusionem et operationem in nos fieri confitetur, resistit ipsi Spiritui Sancto per Salomonem dicenti: „Praeparatur voluntas a Domino“ [Pr 8, 35 Sept], et Apostolo salubriter praedicanti: „Deus est, qui operatur in vobis et velle et perficere pro bona voluntate“ [vgl. Phil 2, 13] (Denzinger 374).

Die Gnade

Kanon 3. Wer sagt, die Gnade Gottes könne aufgrund menschlichen Flehens verliehen werden, nicht aber, die Gnade selbst bewirke, dass sie von uns angerufen wird, der widerspricht dem Propheten Jesaja bzw. dem Apostel, der dasselbe sagt: „Ich wurde von denen gefunden, die mich nicht suchten; ich wurde denen offenbar, die nicht nach mir fragten“ [Röm 10, 20; vgl. Jes 65, 1].

Kanon 4. Wer behauptet, Gott warte auf unseren Willen, damit wir von der Sünde gereinigt werden, aber nicht bekennt, es geschehe durch die Eingießung und das Wirken des Heiligen Geistes in uns, dass wir auch gereinigt werden wollen, der widerstreitet dem Heiligen Geist selbst, der durch Salomo sagt: „Der Wille wird vom Herrn bereitet“ [Spr 8, 35 Septg.], und dem Apostel, der zu unserem Heil verkündet: „Gott ist es, der in uns sowohl das Wollen als auch das Vollbringen nach (seinem) Wohlgefallen bewirkt“ [vgl. Phil 2, 13].






BRIEFE AUS DEN MISSIONEN


Who prays is saved

Who prays is saved

DIÖZESE MOSHI, TANSANIA
Moshi, Tansania

Chi prega si salva: ein Geschenk für die Bischöfe Tansanias

Moshi, 28. April 2008

Sehr geehrter Herr Chefredakteur,
ich erhalte schon seit vielen Jahren die Monatszeitschrift 30Days und möchte mich nun auf diesem Wege bedanken. Ich kann ohne Zögern behaupten, dass das darin enthaltene Material eine Quelle der spirituellen Erleuchtung und der menschlichen Bereicherung ist. Auch die vermittelte Information ist keineswegs parteilich, sondern überaus wertvoll, betrifft sie doch unsere Kirche und unsere Welt. Für all das danke ich Ihnen, sehr geehrter Herr Chefredakteur, und Ihren Mitarbeitern.
Ich bin inzwischen der emeritierte Bischof der Diözese Moshi in Tansania. Trotzdem ist mir Ihre Zeitschrift noch für alles, was ich auch weiterhin für die Kirche tue, überaus nützlich. Sie hilft mir, geistig und geistlich in unserer Kirche und in der Welt aktiv zu bleiben. Ich möchte Sie also höflich bitten, mich doch nicht von der Liste Ihrer Abonnenten von 30Giorni zu streichen. Für den Erfolg Ihres Apostolats werde ich gerne auch weiter beten.
Die Bischöfe der Bischofskonferenz von Tansania haben mich gebeten, dieses Jahr den Vorsitz der geistlichen Einkehr zu übernehmen, die wir hier normalerweise alle 2 Jahre abhalten. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie uns 35 Kopien des Büchleins Who prays is saved zusenden könnten, damit jeder Bischof eine eigene Kopie hat. Es wäre ein überaus wertvolles Geschenk für diese geistlichen Exerzitien, die so wichtig sind für die Kirche Tansanias – als wertvolle Hilfe dabei, uns jene grundlegenden Gebete in Erinnerung zu rufen, die wir zu einer Zeit gelernt haben, als man uns noch das Morgen- und Abendgebet beibrachte. Vielen Dank! In der Hoffnung, Ihnen keine Unannehmlichkeiten bereitet zu haben verbleibe ich
dankbar in Christus,

Amedeus Msarikie,
emeritierter Bischof von Moshi


consolata-MissionarE
Iringa, Tansania

Chi prega si salva: für viele das erste Buch

Iringa, Ostern 2008

Sehr geehrter Herr Chefredakteur!
Ich bin ein brasilianischer Missionar und arbeite in Tansania. Auch mein Missionarsbruder ist Brasilianer. Ich erhalte immer Ihre Zeitschrift, die mir eine große Hilfe ist für das Leben der Kirche. Die Mission, in der ich arbeite (Ng’ingula) liegt sehr abgelegen. Wir haben keinen Strom, und in dieser Jahreszeit, die hier die Regenzeit ist (Dezember-Mai) haben wir nicht einmal Straßen. Ich gehe fast immer zu Fuß in die Dörfer, in die Schulen und Gemeinschaften. Obwohl hier alles sehr schwierig ist, erleben wir die Fastenzeit doch sehr intensiv und haben viele Katechumenen, die sich auf die Taufe vorbereiten.
Ich habe oft daran gedacht, Ihnen zu schreiben und konnte mich heute endlich wirklich dazu aufraffen. Ich habe auch zwei Bitten, die ich gerne an Sie richten würde: zunächst einmal bräuchten wir dringend Bücher. In unserer Mission haben wir eine secondary school mit ca. 300 Studenten. Die Schule ist sehr arm. Die Studenten haben keinerlei Bücher. Sie müssen die Unterrichtsstunden in behelfsmäßigen Heften oder auf einfachen Zetteln mitschreiben. Wie gerne hätten sie ein Gebetsbüchlein oder vielleicht sogar eine Bibel – wenn das nicht nur so viel kosten würde! Wir hätten gerne – natürlich nur, falls das möglich ist – Chi prega si salva auf Englisch: es wäre für viele das erste Buch, das sie in der Hand halten und sie würden sicher großen Nutzen daraus ziehen.
Wir haben noch ein zweites Anliegen: in etwa zwei Jahren müssen wir diese Mission der Diözese übergeben, und da möchten wir natürlich eine pastoral und strukturell gut laufende Situation hinterlassen. Wir bräuchten dringend ein paar kleine Kirchen. Ich würde gern mit dem Bau einer Kirche in dem Dorf Mwatasi beginnen. Das Dorf hat 6000 Einwohner. Die Katholiken sind bereits eine schöne Gemeinschaft und in ständigem Wachstum begriffen. Unsere kleine Kirche ist unzureichend und das Dorf wurde zweigeteilt. Auch wenn die Leute arm sind, hätten sie doch gerne eine eigene Kirche (20m x 10m). Aus Brasilien sind nur schwer Spenden zu bekommen. Und auch andernorts konzentriert man sich eher auf den sozialen Bereich (was angesichts der großen Armut ja auch kein Wunder ist). Die Menschen hier hätten aber auch gerne eine eigene Kultstätte, eine eigene Kirche, und sie sind bereit – im Bereich des ihnen Möglichen –, selbst mitzuhelfen. Der Plan ist schon fertig. Mit 12.000 Euro könnte die Kirche gebaut werden. Bitte verzeihen Sie mir, wenn ich zu viel verlange. Der Herr segne Ihre wertvolle Arbeit für die Kirche und für die Gesellschaft.

Pater Roberto Facchini

Spenden für Pater Roberto Facchini
Girokonto: IT 16V0306901 1220 0000 51 60 049 bei „Banca Intesa-San Paolo“, Agenzia 84, corso Vittorio Emanuele n. 208, Turin
Kontoinhaber: Fondazione Missioni Consolata onlus, corso Ferrucci n. 14, 10138 Turin
Wichtig: Bitte unbedingt angeben, dass die Spende bestimmt ist für: Pater Roberto Facchini, Consolata-Missionare, Mission Ng’ingula, Iringa, Tansania


COMBONI-MISSIONARE
Bangui, Zentralafrikanische Republik

Vielen Dank für das schöne Geschenk

Bangui, März 2008

Sehr geehrter Herr Senator Andreotti,
wir haben die erste Nummer von 30Jours erhalten.
Vielen herzlichen Dank, auch im Namen meiner Mitbrüder, für dieses schöne Geschenk und die prompte Erfüllung unserer Bitte.
Unser Haus hier in Bangui ist das Generalat der Combonianer in der Zentralafrikanischen Republik: hierher kommen alle Missionare und hier bleiben sie auch eine Zeitlang – und ein jeder ist sehr froh darüber, Ihre Zeitschrift lesen zu können, die einen so ehrlichen Blick auf die heutigen Geschicke der Kirche in der Welt ermöglicht.
Besonders gefallen haben mir die Artikel über Lourdes zum 150. Jahrestag der Erscheinungen und die Worte der hl. Bernadette. Ihnen, lieber Herr Senator, und Ihren Mitarbeitern unseren allerherzlichsten Dank aus der Zentralafrikanischen Republik!
Gerne gedenken wir Ihrer im Gebet.

Pater Antonio Berti




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